Nachrichten

18. Januar 2019 | auf Facebook anzeigen
Gerade noch Thema im Zusammenhang mit der Vorstellung der medizinischen Kinderschutzhotline im Rahmen der Jahrestagung der AGNNW in Köln...

www.kinderschutzhotline.de
JAMA


American Academy of Pediatrics Says No More Spanking or Harsh Verbal Discipline

This Medical News article is an interview with the coauthor of a new policy statement on corporal punishment for children.
The American Academy of Pediatrics (AAP) recently released an updated policy statement on corporal punishment—the first major revise since 1998—based on accumulating evidence that physical punishments don’t work in the long-term and could even cause unintended harms. The policy also recommends against verbal discipline that causes shame or humiliation.
18. Januar 2019 | auf Facebook anzeigen
Gleich gehts los: 35. Jahrestagung der AGNNW im Kölner Maternushaus.


Gleich gehts los: 35. Jahrestagung der AGNNW im Kölner Maternushaus.
18. Januar 2019 | auf Facebook anzeigen
Heute beginnt in Köln die Jahrestagung der AGNNW - Notfallmedizin in NRW. Der WDR berichtet über Gewalterfahrungen, ein Schwerpunktthema der Jahrestagung:
www1.wdr.de/nachrichten/gewalt-gegen-rettungskraefte-104.html
35. Jahrestagung der Notärzte in Köln: Gewalt ein Hauptthema


35. Jahrestagung der Notärzte in Köln: Gewalt ein Hauptthema

• Jahrestagung der Notärzte in NRW • Gewalt im Einsatz ist ein Hauptthema • Viele Helfer fühlen sich wie "Freiwild"
• Jahrestagung der Notärzte in NRW • Gewalt im Einsatz ist ein Hauptthema • Viele Helfer fühlen sich wie "Freiwild"
16. Januar 2019 | auf Facebook anzeigen
News-Papers berichten über die OBSERvE-Laktat Studie und die prognostische Bedeutung der Laktat-Clearance:
OBSERvE-Laktat Studie


OBSERvE-Laktat Studie

Eine Hyperlaktatämie tritt immer dann auf, wenn die Laktatproduktion die Kapazitäten der Laktat-Clearance übersteigt. Dies kann beispielsweise als Folge einer Hypoxämie oder Minderperfusion auftret…
Eine Hyperlaktatämie tritt immer dann auf, wenn die Laktatproduktion die Kapazitäten der Laktat-Clearance übersteigt. Dies kann beispielsweise als Folge einer Hypoxämie oder Minderperfusion auftret…
15. Januar 2019 | auf Facebook anzeigen
Andreas Callies berichtet vom 7. Barmbeker Polytraumasymposium:

Sven Hauschild aus Rostock und Philipp Jung aus Lübeck berichten über das Management des kindlichen Atemweg. Wichtiger Punkt war eine entsprechende Vorbereitung auf einen kindlichen Einsatz. Jeder muss selbst schauen, mit welchen Hilfsmitteln er sich auf die entsprechenden pädiatrischen Notfälle vorbereiten kann (Paulino, App, Lineal). Das muss aber im Vorfeld geübt sein. Sven Hauschild berichtet von einem spannenden Fall mit einem kleinen 2-jährigen Kind mit einer akuten Haemophilus Influenza B - Infektion mit u.a. Epiglottitis und Sepsis mit nachfolgender Reanimation. Hier wurde eine hochanspruchsvolle chirurgische Koniotomie durchgeführt. Zusammenfassend wirbt er für eine regelmäßige Teilnahme an pädiatrischen Notfallkursen (z.B. PALS-Kurs, KiTZ-Training der AGNN und „Invasiven Techniken“). Weiterhin plädiert er für eine gut ausreichende Dokumentation mit ggf. Anlage eines Gedächtnisprotokoll. Philipp Jung gibt einen Überblick über die Behandlungsmöglichkeiten eines schwierigen Atemweges beim Kind. Für den erwarteten schwierigen Atemweg in der Klinik gibt es gute Empfehlungen des wissenschaftlichen Arbeitskreis der Kinderanästhesie. Letzte Rückfallebene in den Empfehlungen ist der Einsatz der Larynxmaske. Klare Empfehlung für ein möglichst zurückhaltendes invasives Atemwegsmanagement bei einem Kind mit ausreichender Spontanatmung. Für den kindlichen schwierigen Atemweg stellt die chirurgische Koniotomie eine extreme Seltenheit dar und birgt hohe Risiken. Handelsübrige Systeme bieten hier ggf. eine trügerische Sicherheit. Wie auch beim Erwachsene müssen auch beim Kind alle Eskalationsstufen des Atemwegsmanagement versucht und dann nachträglich selbstverständlich auch dokumentiert werden. Auch Jung hält ein Pläoyer für ein regelmäßiges Training der Maßnahmen mit Teaching von Experten.

Hannes Sillober aus Bregenz berichtet von einem Sturzereignis mit einer folgenden Schockraumversorgung des polytraumatisierten Patienten mit SHT und Volumenmangelschock. Neben nicht beeinflussbaren Bedingungen gibt es von den präklinischen und klinischen Notfallteams beeinflussbare Entscheidungen. Je nach den vorgefundenen Bedingungen müssen alle machbaren Maßnahmen der Verbesserung von Oxygenierung, Kreislauf und Gerinnungsmanagement durchgeführt werden.

Herbert Schöchl aus Salzburg berichtet über Volumen und Gerinnungsmanagement eines schwer traumatisierten Patienten. Bereits bei einem geringen Blutverlust reduziert sich die Sauerstoffversorgung im Patienten weit bevor der Blutdruck bei einem Schockgeschehen fällt. Hyperfibrinolyse durch ein akutes Schockgeschehen ist bei instabilen Patienten ein deutliches Mortalitätskriterium. Bei den Patienten mit einer kritischen Blutungssituation (kritisches C-Problem) steht neben einer lokalen Blutstillung (Kompression / Tourniquet / Beckenschlinge / ggf. sogar REBOA??) sollte eine möglichst frühzeitig einsetzende Therapie der Hyperfibrinolyse mit Tranexamsäure begonnen werden. Ein suffizientes Temperaturmanagement reduziert die Mortalität ebenfalls deutlich (Wärmedecke!). Schöchl empfiehlt eine rationale Volumentherapie. Die Gabe von großen Mengen kristalloider Flüssigkeiten führen eher zu einer Dilution, die Gabe von kolloidalen Volumenersatzlösungen beeinträchtigen die Gerinnung ebenfalls negativ. Bei polytraumatisierten blutenden Patienten ohne Kontraindikationen (isoliertes SHT / Schwangerschaft) sollte das Konzept der permissiven Hypotension angewendet werden. Im Schockraum hat ohne Zeitverlust eine Diagnose des Gerinnungsstatus zu erfolgen (z.B. ROTEM). Aktuelle Studien werden untersuchen, ob bei schweren Traumen frühzeitig Fibrinogen gegeben werden sollte.

Barbara Klippel aus Hamburg berichtet über das SHT. Patienten mit schwerem SHT haben eine hohe Letalität (ca. 30 %), zusammen mit schweren Begleitverletzungen steigt diese auf bis zu 50 %. Aufgrund der Dynamik der Symptomatik ist eine Re-Evaluation unabdingbar. Die (notfall)medizinischen Bemühungen gelten einer Vermeidung des Sekundärschadens. Störungen der zerebralen Autoregulation können durch eine Aufrechterhaltung von zerebraler Perfusion und Oxygenierung behandelt werden. Die tödliche Trias (Azidose, Koagulopathie, Hypothermie) steigert die Mortalität deutlich. Die präklinischen Maßnahmen orientieren sich natürlich am cABCDE-Schema. Empfehlungen der Leitlinien: Patienten mit schwerem SHT sollten frühzeitig intubiert werden (HWS-Inline-Stabilisierung – cave: schwieriger Atemweg) und normoventiliert werden, der mittlere arterielle Blutdruck sollte über 90 mmHg gehalten werden. Besonderer Aspekt siegt auf der Anamnese und der Unfallkinematik. Der Patient mit einem schweren SHT soll unmittelbar in ein überregionales Traumazentrum transportiert werden.

Gerald Bandemer aus Bremen berichtet von einem außergewöhnlichen Einsatz mit einer schwangeren Patientin in der 28 Schwangerschaftswoche, die in einer Hausgeburt mündeten. Mit einem Rettungsteam mussten zwei Frühchen unter widrigen Bedingungen versorgt werden. Immer wieder finden hochbelastende Einsätze unter widrigsten Umständen statt. Hier müssen Nachbereitungen und Nachbesprechungen im Team stattfinden. Uli Trappe aus Hamburg berichtet über Vorbereitungen und Nachbereitungen für bzw. von belastenden Einsätzen. Vorbereitung für Schwierigkeiten und Komplikationen durch Kurse und Vorbereitungen sind das A und O. Nach einem belastenden/unbefriedigenden Einsätzen sollten im Rettungsteam zum richtigen Zeitpunkt Nachbesprechung(en) ggf. unter Moderation durchgeführt werden. Einen breiten Raum nimmt ein suffizientes Fehlermanagement als Teil eines Qualitätsmanagementes ein. Marcus Rudolph von der DRF Luftrettung berichtet eindrucksvoll über Kurse mit Mentaltraining als eine Ergänzung zu Fähigkeiten, Wissen und Material, sich und im Team auf belastende Einsätze und komplexe Notfallsituationen vorbereiten zu können und die eigene Performance optimieren zu können.

Simon Rauch aus Bozen berichtet über das Hängetrauma. Ein längeres Hängen in einem Seil ist potentiell lebensgefährlich. Hypothetisch versackt durch einen Ausfall der Muskelpumpfunktion in den Beinen große Blutvolumen in den abhängenden Körperpartien. Dadurch wurde postuliert, dass der Patient einen hypovolämen Schock bekommt. In einer Studie wurde bei hängenden Probanden der Grad des Blutvolumens in den Beinen und die entsprechende Oxygenierung sowie die entsprechende Hämodynamik untersucht. 30 % der Probanden wurden (prä)synkopal. Durch das Hängen kommt es in den Beinen zu einer deutlichen Zunahme der Venenfüllung und des Blutflusses sowie zur Abnahme der Oxygenierung. Allerdings gibt es die erwarteten Veränderungen der Hämodynamik nicht. Es scheint eine vasovagale Reaktion ursächlich für eine Synkope zu sein. Viele Zusammenhänge bleiben weiterhin unklar. In der Regel kommt es nach Rettung aus der hängenden Position und Flachlagerung des Patienten zu einer schnellen Erholung. Nach einer längeren Hängedauer muss man mit einer Rhabdomyolyse und begleitender Hyperkaliämie denken. Diese Patienten sollten in eine entsprechend ausgestattete Zielklinik transportiert werden (z.B. mit Möglichkeit der Notfalldialyse).

Markus Stuhr aus Hamburg berichtet über die unterschiedlichen Aspekte einer Hypothermie. Im Rettungsdienst-Alphabet darf eben unter dem Buchstaben E der Wärmeerhalt nicht vernachlässigt werden. Polytraumatisierte Patienten werden im Verlaufe der Notfall-Behandlung in über 35% der Fälle hypotherm. Damit steigt die Mortalität deutlich an. Es entwickeln sich überdurchschnittlich häufig Gerinnungsstörungen, Multiorganversagen, Infektionen und Wundheilungsstörungen. Bereits präklinisch sollte die Temperatur gemessen werden und präklinisch ein weiteres Auskühlen verhindert werden (ggf. Wärmedecke). Aufgrund der Vasodilatation und beeinträchtigter Temperaturregulation sind narkotisierte Patienten besonders gefährdet. Wichtigste Botschaft ist das „dran denken“ unter der Abarbeiten des Buchstabens E.

Peer Knacke aus Eutin berichtet über das Thoraxtrauma. In bis zu 25% ist das Thoraxtrauma ursächlich für einen verstorbenen Traumapatienten. Vergleichbar eines SHT soll auch bei einem Thorax eine Re-Evaluation erfolgen. Eine klinische Vermutung eines Spannungspneumothorax muss eine unmittelbare Therapie folgen. Nach jeder Entlastung eines Spannungspneumothoraxes mit der ausreichend langen Punktionsnadel muss eine endgültige Therapie mit der Minithorakotomie mit Drainageeinlage erfolgen (stumpf!). Begleitende Herzbeteiligungen (contusio cordes) sind beim Thoraxtrauma mit ca. 20-25% nicht selten.

Wie immer eine sehr gute Veranstaltung mit 200 Zuhörerinnen/Zuhörer und bis auf den letzten Platz besetzten Teilnehmersitzen, auf deren Fortsetzung im Jahr 2020 man sich jetzt schon zu Recht freuen kann!
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14. Januar 2019 | auf Facebook anzeigen
Das Deutsches Reanimationsregister weist auf ein Review der ILCOR zum Thema Telefonreanimation hin.
Deutsches Reanimationsregister


Emergency Care: Dispatcher instruction in CPR

Emergency Care: Dispatcher instruction in CPR Citation Olasveengen TM, Mancini ME, Vaillancourt C, Brooks SC, Castren M, Chung  SP, Couper K, Dainty KN, Escalante R, Gazmuri RJ, Hatanaka T, Kudenchuk PJ, Lim SH, Nikolaou N, Nishiyama C, Perkins GD, Ristagno G, Smy...
Dieser Review zeigt eine systematische Bewertung der telefonisch angeleiteten Reanimation bei außerklinischem Herz-Kreislauf-Stillstand.
Hierbei wurden zwei Arten von Studien miteinander verglichen; auch Kinderreanimationen wurden hierbei berücksichtigt.

costr.ilcor.org/document/emergency-care-dispatcher-instruction-in-cpr?status=draft
13. Januar 2019 | auf Facebook anzeigen
Einem Bericht des Ärzteblatts folgend haben sich die Ursachen und Betroffenen von Schädel-Hirn-Traumata gewandelt.
www.aerzteblatt.de/nachrichten/100313/Ursachen-fuer-Schaedel-Hirn-Traumata-haben-sich-stark-gewandelt
13. Januar 2019 | auf Facebook anzeigen
Liegen oder laufen nach dem Blasensprung? Dieser Frage geht folgender Blogbeitrag nach.
foam-rd.health.blog/2019/01/10/blasensprung-und-jetzt-immer-liegend/
Blasensprung…. und jetzt immer liegend?


Blasensprung…. und jetzt immer liegend?

In einem vor kurzer Zeit geteiltem Facebook Post wurde die Frage gestellt, ob es eine Evidenz dafür gibt dass Schwangere nach einem Blasensprung immer liegend transportiert werden müssten oder ob s…
In einem vor kurzer Zeit geteiltem Facebook Post wurde die Frage gestellt, ob es eine Evidenz dafür gibt dass Schwangere nach einem Blasensprung immer liegend transportiert werden müssten oder ob s…
12. Januar 2019 | auf Facebook anzeigen
Mit der Schließung von Entbindungskliniken werden geburtshilfliche Notfälle wahrscheinlicher. Daher ist ein entsprechendes Training sinnvoll.
bit.ly/2QEcPyf


Mit der Schließung von Entbindungskliniken werden geburtshilfliche Notfälle wahrscheinlicher. Daher ist ein entsprechendes Training sinnvoll. https://bit.ly/2QEcPyf
12. Januar 2019 | auf Facebook anzeigen
In der Asklepios Klinik Barmbek findet aktuell das 7. Polytraumasymposium statt. Vor einem großen Auditorium präsentieren und diskutieren hervorragende Referenten spannende Aspekte rund um die Versorgung und Behandlung Schwerverletzter.
Wir werden in weiteren Posts über einzelne Referate berichten...
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11. Januar 2019 | auf Facebook anzeigen
Eine neue Untersuchung an einem Tierversuchsmodell zeigt die Vorteile mechanischer Thoraxkompressionsgeräte gegenüber der manuellen Reanimation während des Transports.
bit.ly/2RA3Wun


Eine neue Untersuchung an einem Tierversuchsmodell zeigt die Vorteile mechanischer Thoraxkompressionsgeräte gegenüber der manuellen Reanimation während des Transports. https://bit.ly/2RA3Wun
07. Januar 2019 | auf Facebook anzeigen
Die BF Hannover führt einen "Panikknopf" für Rettungswagen ein, wie die Märkische Allgemeine berichtet.
www.maz-online.de/Nachrichten/Panorama/Hannover-fuehrt-Panikknopf-fuer-Einsatzkraefte-ein
Hannover führt Panikknopf für Einsatzkräfte ein


Hannover führt Panikknopf für Einsatzkräfte ein

Die Berufsfeuerwehr Hannover reagiert auf einen besorgniserregenden Trend: In der Stadt kommt es vermehrt zu Angriffen auf Sanitäter und andere Einsatzkräfte. Rettungswagen wurden jetzt mit einem sogenannten Panikknopf ausgestattet.
Die Berufsfeuerwehr Hannover reagiert auf einen besorgniserregenden Trend: In der Stadt kommt es vermehrt zu Angriffen auf Sanitäter und andere Einsatzkräfte. Rettungswagen wurden jetzt mit einem sogenannten Panikknopf ausgestattet.
06. Januar 2019 | auf Facebook anzeigen
Die AWMF warnt vor Fake News und unseriöser Wissenschaft.
Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin


Medizinische Fachgesellschaften warnen vor Patientengefährdung durch...

Düsseldorf – Falschnachrichten, Pseudowissen und unseriöse Forschung breiten sich immer mehr aus und gefährden die Patientensicherheit und die Versorgung. Davor... #OpenAccess #FakeNews
Medizinische Fachgesellschaften warnen vor Patientengefährdung durch wissenschaftliche Fake News

Deutsches Ärzteblatt

Düsseldorf – Falschnachrichten, Pseudowissen und unseriöse Forschung breiten sich immer mehr aus und gefährden die Patientensicherheit und die Versorgung. Davor hat die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) gewarnt.

„Die Integrität medizinischer Forschung ist eine wesentliche Grundlage für die Einführung wirksamer Diagnose- und Behandlungsverfahren“, sagte AWMF-Präsident Rolf Kreienberg auf der vergangenen Delegiertenkonferenz. Seriöse Forschung bilde sich unter anderem in systematischen Übersichtsarbeiten der Cochrane Collaboration und in medizinischen Leitlinien ab, die von den 180 in der AWMF zusammen­geschlossenen Fachgesellschaften entwickelt und verbreitet würden. „Demgegenüber breiten sich aber unseriöse Informationen ungehemmt aus – dadurch sehen wir Patienten in Gefahr“, so der AWMF-Präsident.
Ein wesentlicher Grund dieser Fehlentwicklung sind laut AWMF falsche Belohnungs­systeme in der Wissenschaft. „Masse zählt anstatt Klasse“, sagte Gerd Antes, ehemaliger Direktor von Cochrane Deutschland auf der Konferenz. Symptomatisch dafür seien zunehmende Vielfachveröffentlichungen von Studien. Mitverantwortlich dafür seien falsche Anreizmechanismen an den Universitäten.

Statt langen Listen mit Veröffentlichungen, die für die Karriereentwicklung von Wissenschaftlern beispielsweise im Rahmen von Habilitations- und Berufungsverfahren ausschlag­gebend sind, sollten die wirklich für die Verbesserung der Patienten­versorgung relevanten Publikationen berücksichtigt werden.

Antes kritisierte in diesem Zusammenhang die leistungsorientierte Mittelvergabe an universitären Einrichtungen und forderte ein Umdenken. Insbesondere die Fokussierung auf den Impact Factor habe mit dafür gesorgt, dass vor allem die Menge an Publikationen zähle. Der Impact Factor ist eine errechnete Zahl, die darüber Auskunft gibt, wie oft Artikel einer bestimmten Zeitschrift in anderen Publikationen zitiert worden sind.

Eine weitere Ursache der Mengenausweitung von Publikationen sind laut AWMF wirtschaftliche Interessen von Verlagen und Zeitschriften. „Leider wird das zur Förderung der Wissenschaftsfreiheit von der AWMF unterstützte Open-Access-Verfahren, welches die freie Verfügbarkeit wissenschaftlicher Publikationen per Bezahlung durch die Autoren sicherstellen soll, zunehmend durch sogenannte Predatory Journals unterwandert, die sich durch von Autoren bezahlte Publikationen finanzieren, aber die notwendige Qualitätssicherung – Peer-Review-Verfahren – nicht gewährleisten“, sagte Christoph Herrmann-Lingen, Leiter der ständigen AWMF-Kommission Leistungsevaluation in Forschung und Lehre.

Er empfahl Autoren, sich an Positivlisten seriöser Open-Access-Journale zu orientieren, wie sie vom Directory of Open Access Journals und von der AWMF geführt würden.

Ina Kopp, Leiterin des AWMF-Instituts für Medizinisches Wissensmanagement, wies darauf hin, dass rund 50 Prozent aller randomisierten klinischen Studien niemals publiziert würden. Insbesondere unerwünschte Studienergebnisse gelangten oft nicht an die Öffentlichkeit. „Die offizielle Registrierung aller Studien und die Veröffent­lichung aller Studienergebnisse müssen verpflichtend sein“, forderte sie. Nur so sei eine Qualitätssicherung möglich.

Die AWMF forderte Forscher, medizinische Fakultäten, medizinische Verlage und die Bundesregierung auf, Maßnahmen gegen Fehlsteuerungen zu ergreifen. „Medizinische Wissenschaft ist ein hohes Gut, da sie unmittelbaren Einfluss auf die Behandlung von Patienten hat. Wir können es uns als Gesellschaft nicht leisten, tatenlos zuzusehen, wie unseriöses Wissen die medizinische Behandlung infiltriert“, betonte Kreienberg. © hil/aerzteblatt.de
04. Januar 2019 | auf Facebook anzeigen
"Lüften statt Vergiften" - mit einem Video klärt das Landesamt für Gesundheit und Soziales in Berlin über die Gefahren von Kohlenmonoxidvergiftungen nach Shisha-Rauchen auf.
shisha.berlin.de/
Shisha - Lüften statt Vergiften


Shisha - Lüften statt Vergiften

Shisha, Kohlenmonoxid, Vergiften, Vergiftung, Lüften,
Shisha, Kohlenmonoxid, Vergiften, Vergiftung, Lüften,
04. Januar 2019 | auf Facebook anzeigen
Zur Diagnostik und Therapie der Kohlenmonoxidvergiftung ist eine Übersicht im aerzteblatt.de erschienen.
www.aerzteblatt.de/archiv/203925/Diagnostik-und-Therapie-der-Kohlenmonoxidvergiftung
Diagnostik und Therapie der Kohlenmonoxidvergiftung


Diagnostik und Therapie der Kohlenmonoxidvergiftung

Kohlenmonoxid (CO) ist ein in niedrigen Konzentrationen geruch- und farbloses Gas mit einem ähnlichen Molekulargewicht wie Luft. Es entsteht bei unvollständigen Verbrennungsvorgängen von kohlenstoffhaltigen Stoffen (e1). Neben Bränden, defekten...
Kohlenmonoxid (CO) ist ein in niedrigen Konzentrationen geruch- und farbloses Gas mit einem ähnlichen Molekulargewicht wie Luft. Es entsteht bei unvollständigen Verbrennungsvorgängen von kohlenstoffhaltigen Stoffen (e1). Neben Bränden, defekten...
03. Januar 2019 | auf Facebook anzeigen
In den Landkreisen Vechta und Cloppenburg beginnen die Gemeindenotfallsanitäter ihre Einsätze, wie der NDR.de berichtet.
www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/Gemeinde-Notfallsanitaeter-nehmen-bald-Arbeit-auf,aktuelloldenburg1442.html
Gemeinde-Notfallsanitäter nehmen bald Arbeit auf


Gemeinde-Notfallsanitäter nehmen bald Arbeit auf

In den kommenden Tagen beginnen die sogenannten Gemeinde-Notfallsanitäter mit ihrer Arbeit. Sie sollen Rettungsdienste in den Landkreisen Cloppenburg und Vechta unterstützen.
In den kommenden Tagen beginnen die sogenannten Gemeinde-Notfallsanitäter mit ihrer Arbeit. Sie sollen Rettungsdienste in den Landkreisen Cloppenburg und Vechta unterstützen.
03. Januar 2019 | auf Facebook anzeigen
Einer Untersuchung aus dem Deutsches Reanimationsregister zu Folge, könnte der Einsatz eines mechanischen Reanimationsgerätes mit einer höheren ROSC-Rate als bei manueller CPR assoziiert sein.
Deutsches Reanimationsregister


Application of mechanical cardiopulmonary resuscitation devices and their value in out-of-hospital cardiac arrest: A retrospective analysis of the German Resuscitation Registry

Background Cardiac arrest is an event with a limited prognosis which has not substantially changed since the first description of cardiopulmonary resuscitation (CPR) in 1960. A promising new treatment approach may be mechanical CPR devices (mechanical CPR). Methods In a retrospective analysis of the...
Zum neuen Jahr möchten wir auf unsere Veröffentlichung "Application of mechanical cardiopulmonary resuscitation devices and their value in out-of-hospital cardiac arrest: A retrospective analysis of the German Resuscitation Registry" im Fachjournal PLos ONE verweisen, welche nun hier verfügbar ist:

journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0208113

#ittakesasystemtosavealife
03. Januar 2019 | auf Facebook anzeigen
NOW Go Go bietet auch in diesem Jahr interessante Themen als kostenlose Webinare an.
News-Papers


NOTFALLWissen to GO: Neues Jahresprogramm 2019

Martin Pin und Karen Jerusalem haben das Neue Jahresprogramm 2019 der legendären Online-Fortbildung von NOW to Go veröffentlicht: Das fantastische Programm weist auch in diesem Jahr wieder folgende…
Martin Pin und Karen Jerusalem haben das Neue Jahresprogramm 2019 der legendären Online-Fortbildung von NOW to Go veröffentlicht: Das fantastische Programm weist auch in diesem Jahr wieder folgende Gestaltungspunkte auf: immer donnerstags zwei Vortragszeiten: 07:30 h und 20:00 h Organisation über WEBINAR Plattform GoToWebinar kostenfrei Teilnahme Zusätzlich gibt es in diesem Jahr: NOWTOGO meets ICU: mit intensivmedizinischen Themen für die Notfallmedizin… [ 28 more words ]
news-papers.eu/notfallwissen-to-go-neues-jahresprogramm-2019
02. Januar 2019 | auf Facebook anzeigen
Termine für 2019 online:
Waren Sie schon beim KiTZ Kindernotfall-Training der AGNN?
Lernen Sie die Versorgung von Kindern von einem interdisziplinären Team aus Pädiatern, Anästhesisten, Notfallsanitätern und Kinderkrankenpflegenden.


Termine für 2019 online: Waren Sie schon beim KiTZ Kindernotfall-Training der AGNN? Lernen Sie die Versorgung von Kindern von einem interdisziplinären Team aus Pädiatern, Anästhesisten, Notfallsanitätern und Kinderkrankenpflegenden.
31. Dezember 2018 | auf Facebook anzeigen
Mit den zunehmenden Möglichkeiten zur Thrombektomie kommt dem Rettungsdienst beim Schlaganfall immer stärker die wichtige Rolle der frühzeitigen Weichenstellung zu. Patienten scheinen von einer „Mothership-Strategie“, also einer direkten Zentrumszuweisung zu profitieren, insbesondere dann, wenn die Transportzeit dorthin 45 Minuten nicht übersteigt. Je nach örtlicher Infrastruktur könnte der parallele Einsatz der Luftrettung eine sinnvolle Unterstützung bieten, um die zeitgerechte und zielgerichtete Zuweisung sicherzustellen.
www.facebook.com/1536724013/posts/10217815228242522/
News-Papers


Die richtige Zielklinik beim Schlaganfall

Ein Beitrag von PD Dr. Jürgen Knapp, Schweiz/Bern: Mit der Möglichkeit der endovaskulären Thrombektomie beim Schlaganfall steht inzwischen ein modernes Verfahren zur Akuttherapie des Schlaganfalls …
Ein Beitrag von PD Dr. Jürgen Knapp, Schweiz/Bern: Mit der Möglichkeit der endovaskulären Thrombektomie beim Schlaganfall steht inzwischen ein modernes Verfahren zur Akuttherapie des Schlaganfalls zur Verfügung, von dem im Wesentlichen drei Patientengruppen bis zu 24 h nach Symptombeginn profitieren: Schlaganfall-Patienten mit einem proximalen Verschluss im Bereich der A. carotis interna, des Carotis-T, oder der Abschnitte M1 und M2 der A. [ 768 more words ]
news-papers.eu/die-richtige-zielklinik-beim-schlaganfall
31. Dezember 2018 | auf Facebook anzeigen
Ein verantwortungsvoller Umgang mit Feuerwerkskörpern kann Unfälle in der Silvesternacht vermeiden. Wir wünschen einen guten Rutsch und alles Gute für das neue Jahr.
www.aerzteblatt.de/nachrichten/99833/Silvester-Hohes-Risiko-fuer-Haende-Augen-und-Gehoer
Silvester: Hohes Risiko für Hände, Augen und Gehör


Silvester: Hohes Risiko für Hände, Augen und Gehör

Berlin – Rund um Silvester kommt es jedes Jahr zu schweren Verletzungen durch Feuerwerkskörper. Besonders häufig sind Hände und Augen betroffen, die Folgen...
Berlin – Rund um Silvester kommt es jedes Jahr zu schweren Verletzungen durch Feuerwerkskörper. Besonders häufig sind Hände und Augen betroffen, die Folgen...
30. Dezember 2018 | auf Facebook anzeigen
Zum 1. Januar tritt in Schleswig-Holstein die neue Durchführungsverordnung für den Rettungsdienst in Kraft. Sie konkretisiert u.a. die Anforderungen an die Fortbildung von Notärzten und Leitenden Notärzten.
Im Gesetz- und Verordnungsblatt des Landes ab Seite 830 nachzulesen...
www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/IV/Service/GVOBl/GVOBl/2018/gvobl_18_2018.pdf?__blob=publicationFile&v=2
www.schleswig-holstein.de
29. Dezember 2018 | auf Facebook anzeigen
Schockraum oder Katheterlabor: wohin nach dem Herz-Kreislauf-Stillstand?
News-Papers


Erst „Herzkatheter“ oder erst „Schockraum“

Bernhard Kumle und Martin Orban haben einen sehr interessanten Pro- und Contra-Artikel geschrieben zum Thema: Kumle B et al. Vorgehen nach präklinischem Herz-Kreislauf-Stillstand. Ist ein sofortige…
Bernhard Kumle und Martin Orban haben einen sehr interessanten Pro- und Contra-Artikel geschrieben zum Thema: Kumle B et al. Vorgehen nach präklinischem Herz-Kreislauf-Stillstand. Ist ein sofortiger Transfer ins Herzkatheterlabor dem Kurzcheck im Schockraum vorzuziehen? Notfall Rettunngsmed 2018; Die Mortalität beim präklinischen Herz-Kreislauf-Stillstand ist nach wie vor sehr hoch und die häufigste Ursache ist, trotz Rückgang der Häufigkeit, immer noch der Myokardinfarkt. [ 252 more words ]
news-papers.eu/erst-herzkatheter-oder-erst-ueber-den-schockraum
28. Dezember 2018 | auf Facebook anzeigen
Die Tätigkeit in der präklinischen Notfallmedizin fordert von den Einsatzteams ein weites Spektrum an Fachwissen und detailreiche Kenntnisse auch zu seltenen Krankheitsbildern oder besonderen Einsatzlagen.
An der Asklepios Klinik St. Georg findet auch im nächsten Jahr wieder das Hamburger notfallmedizinische Kolloquium statt. An fünf Terminen werden Fortbildungen zur präklinischen Geburt und Erstversorgung des Neugeborenen, Versorgung des brandverletzten Patienten, Taktiken bei besonderen Einsatzlagen, technischer Rettung aus Fahrzeugen mit alternativen Antrieben und zum Schädel-Hirn-Trauma angeboten.
Näheres zu den Terminen und den Veranstaltungsflyer finden Sie in unserem Veranstaltungskalender unter www.agnn.de/aktuelles/kalender/
Photos from AGNN - Notfallmedizin in Norddeutschland's post

28. Dezember 2018 | auf Facebook anzeigen
Das Zeitintervall für eine Verlegung in eine spezialisierte Klinik hat in der Schlaganfallversorgung für Diskussionen, Verunsicherung und eine Klagewelle gesorgt. Nun hat das DIMDI dieses 30-minütige Intervall als reine Transportzeit präzisiert.
www.aerzteblatt.de/archiv/203914/Operationen-und-Prozedurenschluessel-Klarstellung-zur-Schlaganfallbehandlung
Operationen- und Prozedurenschlüssel: Klarstellung zur Schlaganfallbehandlung


Operationen- und Prozedurenschlüssel: Klarstellung zur Schlaganfallbehandlung

Das Deutsche Institut für medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) hat Klarstellungen zum Operationen- und Prozedurenschlüssel (POS) 2019, unter anderem zur neurologischen Komplexbehandlung des akuten Schlaganfalls, veröffentlicht....
Das Deutsche Institut für medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) hat Klarstellungen zum Operationen- und Prozedurenschlüssel (POS) 2019, unter anderem zur neurologischen Komplexbehandlung des akuten Schlaganfalls, veröffentlicht....
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  • Termine

  • Ersteintreffendes Fahrzeug beim MANV
    14.03.2019 um 15:00 Uhr
    UKSH Institut für Notfallmedizin (IRuN), Kiel
    NASIM25
    15.03.2019 um 08:00 Uhr
    UKSH Institut für Notfallmedizin (IRuN), Kiel
    12. Notfallsymposium in Travemünde (NOSTRA)
    28.03.2019 um 16:00 Uhr
    Maritim Strandhotel Travemünde, Lü...
    Kindernotfälle - Kindertrainingszirkel (KiTZ) - Kreislauf/Bewusstsein (C/D-Probleme)
    04.04.2019 um 17:00 Uhr
    Akademie für medizinische Fort- und...